Jul 22 2009
Bekannte Nachteile von mobilen Datenterminals
Es gibt praktisch kein Produkt, das nur Vorteile hat. So ist es leider auch bei mobilen Datenterminals. Diese bieten durchaus viele Vorzüge, aber bringen auch Nachteile mit sich. Die meisten Systeme benötigen einen sogenannten Rettungswachen-PC, der auch als RW-PC bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um einen Client-Surfer. Die meisten Datenterminalsysteme machen es erforderlich, dass der RW-PC mit einer speziellen Software ausgestattet werden muss, die zusätzlich zu erwerben ist. Das heißt, diese Datenterminals werfen weitere Kosten auf. Darüber hinaus sind die RW-PCs meistens schwierig in der Bedienung und alles andere als benutzerfreundlich – zumal diese je nach Software nur mit bestimmten Datenterminals funktionieren. Beim Kauf eines mobilen Datenterminals sollte nicht am falschen Ende gespart werden, um Folgekosten zu vermeiden. Nicht jedes Datenerfassungsgerät hat verschiedene Schnittstellen zum Übertragen der Daten. Für einige Datenterminals ist eine Standleitung über das Internet erforderlich. Es wird also zusätzlich eine Flatrate fürs Internet gebraucht, weil sonst die Kosten für die Datenübertragung zu hoch wären.
Selbstverständlich gibt es auch Geräte, die andere Schnittstellen bereithalten, wie zum Beispiel Infrarot, WLAN oder Bluetooth. Der Nachteil daran ist, dass sich erfasste Daten aufgrund der begrenzten Reichweite nur betriebsintern übertragen lassen. Eine höhere Reichweite bieten Mobilfunksysteme, zu denen unter anderem GPRS, UMTS und HSDPA zählen. Diese dienen zur Datenübertragung von unterwegs aus und sind vor allem für Unternehmen interessant, die Außendienstmitarbeiter beschäftigen. UMTS und HSDPA sind jedoch leider nicht in jedem Ort verfügbar. GPRS kann nahezu überall genutzt werden. Dieser Mobilfunkstandard ist allerdings sehr langsam, wodurch es zu Abbrüchen während der Datenübertragung kommen kann. Ferner ist beim Erwerb eines mobilen Datenterminals auf eventuelle Lizenzkosten zu achten.